AdventsSicht III – Kugeln

11 Gedanken zu “AdventsSicht III – Kugeln”

      1. (: na das ist ja schonmal was! wir werden gar nicht so schnell schauen und die nächste woche ist vorbei und es hat sich angefühlt als wär gar nie weihnachten gewesen…

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  1. Deine Worte regen zum Denken an. Erwartungen an die Natur?

    Mein noch „Freizeit-Zuhause“ und baldiges „Immer-Zuhause“ liegt in der Natur, nahe am Waldrand. Hier spüre ich die Kräfte der Natur, lebe mit diesen. Nach starken Regen-Stürmen habe ich oft nur noch braunes Wasser, teilweise überhaupt keines mehr. Sommergewitter mit Blitz und Donner sind eingebetet zwischen Berg, See und Wald ein eindrückliches Spektakel, sie sind laut und voller Stärke da. Die meiste Zeit habe ich keine Erwartungen an die Natur, sondern nehme sie so wie sie sich präsentiert. Bei extremen Wetterlagen wie Stürme, starken Winde usw. stelle ich mich nach draussen um die Kräfte der Natur bewusst zu erleben.

    Mir fehlt der Schnee, egal ob mit oder ohne Weihnachten. Wenn es schneit geht alles etwas langsamer, die Welt ist ruhiger, die Luft ist kalt und klar. Für mich sind dies Momente des Friedens und der Stille. Ich kann nur mit Holz heizen und kochen, auch dies bekommt für mich eine andere Bedeutung wenn es schneit. Im Innern empfinde ich es als „heimeliger“.

    Deine beiden Bilder gefallen mir. Das Erste ist sehr passend zu deinen Worten, das Zweite ist künstlerisch und farblich ein tolles Bild.

    LG Claudia

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    1. Es freut mich sehr, wenn ich mit meinen Artikeln gelegentlich zum Denken anregen kann. Wahrscheinlich würde ich auch schreiben einfach um des Schreibens willen, aber es sind Kommentare wie Deiner und auch die anderen bisherigen Kommentare auf diesen Beitrag, die mich immer wieder anspornen. Danke!

      Und so ein „Freizeit“-Zuhause hätte ich glaube ich auch gerne … ich lebe in der Stadt, aber ein Stadtmensch bin ich eigentlich nicht.

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  2. Du hast uns auf die Erde zurückgeholt. Nüchtern betrachtet (das beziehe ich jetzt nicht auf Glühwein 😉 hast Du Recht, für jeden ist Weihnachten anders und das macht deutlich, dass alles von außen geprägt wird. Es ist gut, wenn man einmal durch Null geht und vom Konsumrausch, Lichterfest, Glühwein, Weihnachtsmarkt usw zurück zur besinnlichen Adventszeit kommt. Eine Kerze, Ruhe, einen Tee oder Kaffee trinken und den Augenblick genießen.
    Dein Text mit den Bildern dazu ist gut ausgewählt.
    Wünsche Dir eine beschauliche Adventszeit
    Karin

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    1. Ja, es ist immer wieder ernüchternd zu erkennen, dass wir uns die Sicht der Welt zu einem nicht unerheblichen Teil selbst basteln. Aber ist das nicht auch genau der Grund, warum wir es uns so schön machen könn(t)en, wie es nur irgendwie geht? Wir können die Welt gestalten – bis zu einem gewissen Grad. Es ist vielleicht bequemer, auf etwas zu warten … aber die große Chance und Herausforderung liegt in mir (jedem von uns …) und darin zu verwenden, was vorhanden und erreichbar ist.

      Ich werde mal bei Kerzenlicht, in Ruhe und mit einer Tasse Tee den Augenblick genießen und weiter darüber nachsinnen 😉
      Auch Dir eine schöne Zeit.

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  3. Aus fotografischer Sicht finde ich das zweite Bild ziemlich spannend. Und da ist es mir auch egal, ob die Beleuchtung von ganz profanen Laternen kommt oder nicht. Fernab von aufgesetzten, projezierten und bewußt gestalteten aber nicht an ein Fest gebundenen Bildern. Denn natürlich hat der Weihnachtsmann in Südafrika Shorts an – sollte er zumindest. Und Schnee liegt dort ein halbes Jahr später, theoretisch.
    Trotzdem ist das Bedürfnis nach Licht und Wärme in dieser Zeit wahrscheinlich viel älter als das zu feiernde Fest und ganz bestimmt als das, was es für viele heutzutage bedeutet.
    Und vielleicht haben wir – wie in den letzten Jahren durchaus öfter – einen ehrlichen, unromantischen Dezember. Mir ist ein verschneiter lieber – völlig unabhängig von Weihnachten. Einfach weil der Blick nach draußen spannender ist.
    Aber bevor ich es vergesse. Text und Bild, also das erste, bilden ein tolles Paar und gefallen mir ausgezeichnet.
    LG Michel

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    1. Vielen Dank, lieber Michel. Ich war mit den Fotos gar nicht so glücklich, aber jetzt im Nachhinein sehe ich doch, dass sie immerhin den Inhalt passend illustrieren. Auch das ist ja eine wichtige Aufgabe von Bildern und nicht jedes Foto muss alleine stehen können oder ein „tolles“ Bild sein.

      Seufz, ja Schnee wäre jetzt schon schön … wenigstens ein paar Flöckchen, ein bisschen Weiß für die Stimmung, die Atmosphäre, die Seele … muss ja nicht gleich ein halber Meter sein 😉

      Kann ja noch werden!

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  4. ich mag deine nüchterne art die adventszeit darzustellen. wahrscheinlich ist es dieses jahr die ehrlichste abbildung. fernab vom nichtvorhanden schnee, den coca-cola weihnachtsmännern, den überfüllten weihnachtsmärkten und dem aufgezwungen(?) kaufrausch.

    trotzdem bevorzuge ich die abendliche darstellung des gleichen baums. etwas vorweihnachtszeit behalte ich mir dann doch.

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    1. Ich finde dieses Projekt total aufschlussreich und habe mir selten so viele Gedanken über Wunsch und Wirklichkeit gemacht wie momentan. Und genau dieses Nicht-Finden von „Advent“ oder „Vorweihnachts-Flair“ im Außen bewegt mich dazu, nun nicht mehr zu warten und zu suchen, sondern selbst dafür zu sorgen und es Innen zu erzeugen.

      (Eine Art „Pippi-Langstrumpf-Einstellung“: Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt … )

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